.zip war gestern
Posted by: fidel in Applications, _deutsch, mac, tags: 7z, 7zx, format, formate, kompression, Kompressionslevel, zipZIP ist sicherlich eines der meist verwendeten Datenkompressionsformate. Dies hat letztlich unter anderem mit der langjährigen Verfügbarkeit an sich und dem Zustand des offenen Formats auf der anderen Seite zu tun.
Leider ist ZIP inzwischen in vielen Bereiche nicht mehr die beste Wahl wenn es um hohe Kompressionslevels geht.
Nachdem ich mich neulich gefragt habe wie ich möglichst einfach viel Platz auf meinem NAS freikriegen kann, habe ich 7z mal wieder eine Chance gegeben. Um ehrlich zu sein, das erste Mal auf dem Mac.
Einige Vorteile von 7z aus dem Wiki Artikel:
Im Vergleich zu anderen Formaten ermöglicht es mit dem Lempel-Ziv-Markow-Algorithmus (LZMA) eine sehr hohe Datenkompressionsrate. Daneben zeichnet sich 7z durch eine offene Architektur, die Unterstützung von sehr großen Datenmengen und die Unterstützung von Unicode sowie Verschlüsselung nach dem AES-256-Standard aus. Durch die zugrundeliegende Architektur kann das 7z-Format problemlos um weitere Datenkompressionsmethoden erweitert werden.
Test:
In meinem ersten Test kamen die PSD Files meiner Freundin unters Messer und der Platzgewinn ist beachtlich. Das Testfile ist im Ausgangszustand 22,8 MB.
Größe via Compress im Mac OS Kontextmenü: 14,4 MB (-8,4 MB im Vergleich zum Ausgangsfile)
Größe via 7zx: 7,3 MB (- 15,5 MB im Vergleich zum Ausgangsfile)
Grob überschlagen spare ich ( bei diesem Testfile ) beim Wechsel von PSD zu .7z ca 68% Platz. Dies ist bei einem einzelnen File sicher nicht relevant, gerade bei den sinkenden Speicher-Medien-Preisen.
Kalkuliere ich dies aber so grob auf den PSD Bestand meines NAS (ca. 40 GB) und kalkuliere mal nur mit 50 % im Durchschnitt würde sich das ganze schon lohnen.
Mit 7zx habe ich ein kostenfreies und einfaches Frontend gefunden, welches durch sein Drag-und-Drop Verhalten besticht. Kann das ganze nur empfehlen.
Screenshot:
Anmerkung am Rande:
Bitte beachten dass die Ergebnisse bei anderen Dateiformaten nicht zwingend vergleichbar sein werden. Desweiteren kann man im Beruflichen Umfeld nicht umbedingt davon ausgehen dass jeder User mit dem Format was anfangen kann, aber … ich denke das ist kein wirkliches Problem (zumindest nicht für mich im privaten Umfeld=))
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